Erweiterungspotentiale und die vom Bund geplante Verlängerung der A 39 werden die Standortbedingungen für Industrie und Gewerbe erheblich verbessern

Umschlag & Logistik: Hafen Wittingen

Erweiterungspotentiale und die vom Bund geplante Verlängerung der A 39 werden die Standortbedingungen für Industrie und Gewerbe erheblich verbessern

Als Importhafen punktet Wittingen als Versorgungszentrum für die gesamte Region

Der Hafen Wittingen ist vornehmlich ein Importhafen mit hoher Bandbreite. Anders als in den beiden anderen ESK-Häfen spielt hier Massengut mit einem Anteil von 30 Prozent nur eine untergeordnete Rolle, obwohl rund 80 Prozent aller umgeschlagenen Waren auf dem Wasserweg transportiert werden. Vor allem Mineralölprodukte (100.000 Tonnen), land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse (112.000 Tonnen), chemische Erzeugnisse (35.000 Tonnen) und Düngemittel (25.000 Tonnen) werden hier verladen.  Auch der Umschlag von Gefahrgütern ist möglich. Als zusätzlicher Service wird die Eichung von Schiffen angeboten.

Der Anteil der empfangenen Güter ist im Verhältnis von 9:1 zu den abgesandten Produkten deutlich höher. Der Schwerpunkt bei den abgesandten Gütern liegt im Wesentlichen bei den landwirtschaftlichen Produkten, wobei auch der Stückgutverkehr einen breiten Raum einnimmt.  Der Hafen hat überwiegend einen regionalen Bezug und ist für Unternehmen im Umkreis von bis zu 75 km von großer Bedeutung.

Die OHU bietet neben dem eigentlichen Umschlag auch die Lagerung, den Vor- und Nachlauf per Lkw oder Bahn, die Verzollung von außereuropäischen Waren sowie weitere distributionslogistische und produktionslogistische Dienstleistungen an. Im Bahnverkehr werden als zusätzliche Dienstleistungen Lotsentätigkeiten und in Kooperation mit der OHE eine Rangierbegleitung angeboten.

Zeitlicher Verlauf der Umschlagsmengen im Hafen Wittingen
Zeitlicher Verlauf der Umschlagsmengen im Hafen Wittingen